Juni 2021

Unesco Landestagung Bayern 2021 (pdf)

1. Landestagung der bayerischen UNESCO-Projektschulen am 20.05.2021

Sämtliche Schulkoordinatoren der bayerischen UNESCO-Projektschulen trafen sich zur 1. Landestagung des Jahres, am 20. Mai 2021. Dieses Mal fand die Versammlung, in der herausfordernden Zeit der Pandemie, in virtueller Form statt.
Auch unsere Schule war als „interessierte UNESCO-Schule“ anwesend. Zu Beginn wurden alle Vertreterinnen und Vertreter der UPS in Bayern, durch die Landeskoordinatorin Annabelle Junker und ihrem Stellvertreter Michael Hertel begrüßt.

Besondere Gäste auf dieser Tagung waren Herr Maximilian Weig vom Kultusministerium und Frau Natalie Ludwig Stöhr vom ISB (Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung).

Es folgte eine anonyme Umfrage zur Umsetzung von UNESCO-Projekten hinsichtlich der Ziele- und Wertevorstellung der Organisation, während der letzten Monate.
Viele Schulen haben auch in Zeiten von Corona spannende Aktionen und Arbeiten im Sinne der UNESCO durchgeführt. Hier wurden beispielsweise auf digitalem Wege unter der Initiative „everynamecounts“ in Anbindung an die Arolsen Archive, starke Signale für eine aktive Erinnerungskultur und eine Bildung für Demokratie, Vielfalt und Solidarität gesetzt.

In einem weiteren aktiven Part wurde eine Auswahl an digitalen Tools vorgestellt und erklärt. In Kleingruppenarbeit, in sogenannten BreakOutRooms, sollten zum Beispiel Kurzvideos oder Übersichten in Form von Mindmaps, Graphiken usw. bezüglich folgender Themen erstellt werden:
Die UNESCO-Arbeit an unserer Schule.

  • Was erwarten wir von den UPS in Bayern?
  • Was erwarten wir vom UNESCO-Jugendcamp?
  • Was erwarten wir vom UNESCO-Forum?


Im Anschluss wurden verschiedene Ergebnisse vorgestellt und besprochen.
Hier erhielten wir einen umfangreichen Eindruck, wie unterschiedlich UPS an Projekte herangehen und an ihnen arbeiten. Des Weiteren wurde erkennbar, in welchem Umfang die einzelnen Schulkoordinatoren Unterstützung in diesen, durch die eigene Schule erfahren und entsprechende Ideen und Ergebnisse umsetzen und vorweisen können.

Im Anschluss stellten sich die Bundeskoordinatoren, Herr Maximilian Weig vom KM und Frau Natalie Ludwig Stöhr vom ISB vor. Sie berichteten von ihren umfangreichen Aufgaben und Betätigungsfeldern im Rahmen von UNESCO. Danach wurde Zeit für aufkommende Fragen, für einen Informationsaustausch und weitere Anmerkungen eingeräumt.

Im finalen Teil der Tagung wurden die Planung eines möglichen folgenden Jugendcamps und weitere prägnante Termine angesprochen, wie die bevorstehende Wahl der neuen Landeskoordination im Herbst 2021, welche alle drei Jahre stattfindet. Darüber hinaus wurde auf anstehende Welttage zur aktiven Gestaltung bzw. als möglicher Bildungsanlass in den Schulen hingewiesen, wie z. B.:

  • Der internationale Tag gegen Rassismus
  • Der Tag der Umwelt
  • Der Welttag des Flüchtlings


In Sprache von Seiten der Bayerischen Landeskoordinatoren war ebenfalls die Idee eines monatlichen, regelmäßigen virtuellen Treffens, um einen kontinuierlichen Informationsaustausch über die UNESCO-Arbeit an den Schulen praktizieren zu können. Diese Veranstaltungen sollen Hilfestellungen für Hürden und Probleme leisten, aber auch Chancen und Möglichkeiten eröffnen. Dieses Format soll ebenfalls die Perspektive für den Austausch untereinander bieten und eine bessere Verknüpfung im Netzwerk ermöglichen.

Kulturelle Vielfalt und interkulturelles Lernen prägen auch den Alltag unserer Montessori-Schule. Die wachsende Heterogenität der Schülerschaft und unseres Kollegiums bringt für alle Beteiligten Chancen und Herausforderungen mit sich. Trotz Pandemie und vieler Monate Distanzunterricht lassen sich eine Vielzahl kleiner Projekte und Aktivitäten an unserer Schule, im Zusammenhang von UNESCO vorweisen. Mit der dynamischen Umsetzung von vielen interessanten Ideen anlässlich des „Internationalen Tag gegen Rassismus“ gehen wir in diesem besonderen Schuljahr dem Ende und den wohlverdienten Sommerferien entgegen. Natürlich setzen wir uns bereits neue Ziele in Anbetracht auf schulisches und außerschulisches Zusammenleben lernen, welches in einer pluralistischen, kulturell vielfältigen und nachhaltigen Welt angesiedelt ist.

Manuela Twupack